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Hermann Sachse verlässt nach 110 Jahren Kreuzberg

Ab September 2010 zieht Hermann Sachse mit dem Ladengeschäft nach Berlin Friedrichshain, in die Krossener Straße 34. Die Anwohner im Kreuzberger Kiez sind entsetzt über den Verlust der guten Nachbarschaft.

Am 23.08.2010 strahlte der RBB einen Beitrag in der Abendschau über den anstehenden Umzug von Hermann Sachse aus.

Kreuzberg verliert Hermann Sachse, dafür bekommt Friedrichshain einen neuen Fach-Baumarkt mit besten Produkten und guter Beratung neu dazu.

Die Adresse von unserem Baumarkt Friedrichshain:
Hermann Sachse
Krossener Strasse 34
10245 Berlin
030 6127052

Spiegel TV Online - Bericht vom 28.08.2010

Verdrängung: Kiez-Läden in Kreuzberg

Berliner Kurier: Hilfe, unser Kiez wird auch Schickimicki

Hilfe, unser Kiez wird auch Schickimicki

Nun machen alt eingesessene Läden dicht

Kreuzberg - Fast 110 Jahre gibt’s das Farbengeschäft Sachse bereits, die meiste Zeit davon in Kreuzberg. Doch jetzt werden Kartons gepackt für den Umzug von der Falckensteinstraße nach Friedrichshain. Grund: Mieterhöhung um 138 Prozent.

"Das schaffen wir nicht", sagt Geschäftsführer Peter Humar. "Wir werden am 1. September in der Krossener Straße 34 neu eröffnen." Farben-Sachse ist nicht der einzige Laden, der im Wrangelkiez aufgibt.


Einer nach dem anderen macht zu, dafür ziehen Imbisse und Restaurants ein. Seit die Gegend zwischen Schlesischem Tor und der Arena in Treptow in den Berlin-Reiseführern empfohlen wird, tobt dort das Leben. Auch Anwohner flüchten vor dem Krach in ruhigere Gegenden. "Es ist traurig, dass jene hier nicht mehr leben wollen, die den Kiez einst lebenswert gemacht haben", sagt eine Mieterin.

Anka Seyfert

Berliner Kurier, 25.08.2010

Professionelle Oberflächenprodukte aus über 100-jähriger Erfahrung

Artikel im Drechsler-Magazin Ausgabe 10 Frühjahr 2010

Stark beanspruchte Flächen mit Hartöl behandeln

Artikel im Drechsler MagazinDas Hartöl von Hermann Sachse ist für alle Holzflächen im Innenbereich geeignet, die einer starken Beanspruchung ausgesetzt sind. Es ist ein Öl mit hoher Füllkraft und großer Eindringtiefe. Küchenarbeitsplatten, Arbeitsplatten in Werkstätten, alle Arten von Holzböden und –treppen und natürlich auch gedrechselte Produkte wie Schalen und Gefäße können mit Hartöl behandelt werden, die Oberfläche wird dann sehr stark wasserabweisend.
Das Hartöl ist für alle Laub- und Nadelhölzer, Massivholz und Furniere geeignet. Auch gebeizte Flächen können mit Hermann Sachse Hartöl geölt werden, hier ist allerdings der Einsatz von Spiritusbeize empfehlenswert. Bei mit Wasserbeize behandelten Hölzern kann der Einsatz von Hartöl zur Auswaschung der Beize führen. Möglich ist auch der Einsatz auf Kork und offenporigem Stein.

Tischler: Für Innenräume sind Wachs und Öl statt Lack gefragt

Artikel in der Berliner Morgenpost

Berliner Morgenpost Dienstag, 16.02.2010

Von Christiane Meixner

Leider hat die Reporterin den Ablauf verwechselt:
Erst ölen, dann bitte wachsen.
Und vorher Hermann Sachse fragen.
Dann wird es gut.
Holzböden sind in jedem Wohnbereich verwendbar.

Zwei Paar tropfende Gummistiefel und dazu vier nasse Hundepfoten; Viel mehr braucht es nicht, um einen empfindlichen Dielenboden in kürzester Zeit unansehnlich zu machen. „Vor allem im Winter ist das ein Thema“, meint Peter Wilms-Posen als Geschäftsführer der Berliner Tischler-Innung. Und ganz besonders bei jenen Familien, die Wert auf den umweltfreundlichen Schutz ihrer Holzböden legen.
„Die können Sie nicht einfach mit Honig einstreichen, weil das ein natürliches Produkt ist“, fügt Wilms-Posen hinzu und lacht. Natürlich übertreibe er etwas, doch wahr ist auch, dass Liebhaber von offenporigem Parkett und unversiegelten Dielen sich mehr mit ihren Böden beschäftigen müssen als jemand, der das Holz einfach klar lackiert.

Colophonium im Szenekiez

Berliner Zeitung Freitag, 20. April 2007

Berliner Bezirke

Artikel in der Berliner ZeitungNeben all den Szeneläden im Kreuzberger Wrangelkiez nimmt sich das Geschäft ziemlich anachronistisch aus. Und doch hat es Kunden, die sogar aus Italien und Österreich anreisen: Bei Farben Hermann Sachse, einem 1901 gegründeten Unternehmen, gibt es alles, was zum Restaurieren von Möbeln nötig ist – Polituren, Öle, Wachse, Beizen. Die Wachskittstangen, die Inhaber Peter Humar anbietet, ähneln zwar Schokoriegeln, sie sind aber dazu da, Löcher oder Risse im Holz zu verschließen. Es gibt Harze aus Indien oder Sumatra, und in Bonbongläsern sind u.a. Blauholzwurzel, Colophonium-Harz und Alkana-Wurzel zu bestaunen.
Farben Hermann Sachse: Falckensteinstraße 5, Mo-Fr 9-18 Uhr, Sa 9-13 Uhr, Tel. 030 6127052

Ein Sachse wurde 100 Jahre

Wrangelkiez-Blatt - Nr.3 September 2001

Farben- und Lackgeschäft in der Falckensteinstraße hat Jubiläum

Es gab eine „Klassische zeit“ in jener sogenannten „Kreuzberger Mischung“ von solider handwerklicher Kultur, welche sich auch in die industriellen Produktionsverhältnisse jener Jahrhundertwende hinein entfaltete.
Dem entsprechend fühlte sich anscheinend auch die Firma Hermann Sachse verpflichtet, welche ihre Fabrikation im Jahr 1901 begründet hat.
Im damaligen „Berlin SO 36, Dresdener Straße 131 (am Kottbusser Tor)“ hat Hermann Sachse & Co bis in das Jahr des Mauerbaus (jenseits der Grenze im DDR-Gebiet) seinen Hauptsitz.
Im Krieg soll die Fabrik teilzerstört worden sein.